Devisenkonto Tipps zum anlegen

Devisenmarkt Tipps & Begriff & Erklärung

Unter den Finanzmärkten ist der Devisenmarkt der bedeutendste Markt weltweit. Auf Englisch wird der Devisenmarkt Foreign Exchange Market oder kurz Forex genannt. Es ist kein bestimmter Ort, an dem die Währungen aus aller Welt gehandelt werden. Stattdessen treffen die Marktteilnehmer online aufeinander, um Fremdwährungen zu kaufen und zu verkaufen. Neben Finanzinstituten und großen Unternehmen mit Außenhandelsbeziehungen stellen auch Privatpersonen Teilnehmer am Devisenmarkt dar. Dabei können die privaten Devisenhändler jedoch nicht persönlich Fremdwährungen handeln, sondern sie müssen einen Forex Broker beauftragen, ihre Order abzuwickeln.

 

Hier entstehen die Wechselkurse

Am Devisenmarkt bilden sich die Wechselkurse. Aus deutscher Sicht sind die Währungen aller anderen Länder außerhalb des Euroraums Devisen, die durch einen Devisenhandel in EURO konvertiert werden. Auch auf ausländische Währungen lautende Finanzaktiva, wie Schecks, Wechsel oder Wertpapiere, zählen zu den Devisen. Der Finanzmarkt unterscheidet zwei verschiedene Wechselkurse:

  • Nominelle oder nominale Wechselkurse
  • reale Wechselkurse

Der nominale Kurs bestimmt, wie viele Einheiten einer Währung eingesetzt werden müssen, um eine andere Währung zu kaufen. Um den nominalen Devisenkurs anzugeben, wird entweder die Mengennotierung oder die Preisnotierung eingesetzt, wie die Deutsche Bundesbank auf https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Glossareintraege/P/preisnotierung.html erklärt. Die eine Notierung stellt dabei den Kehrwert der anderen Notierung dar. Die seit der Einführung des Euro in Deutschland gebrauchte Mengennotierung gibt an, wie viel ein Euro in ausländischer Währung Wert ist. So bedeutet die Kursnotierung EUR/GBP 0,8013, dass ein Devisen Trader für einen Euro 0,8013 englische Pfund erhält. Bei Angabe der Devisenkurse als Preisnotierung erfahren die Händler, wie viel Euro eine Einheit einer ausländischen Währung kostet. Bei der Preisnotierung GBP/EUR 1,248 muss ein Devisenhändler 1,248 Euro für ein englisches Pfund bezahlen. Das Paar Dollar Euro hat mit Abstand die höchsten Transaktionen weltweit.

Werden die nominellen Devisenkurse in der Preisnotierung angegeben, bedeutet ein steigender Kurs, dass aus inländischer Sicht der Euro abgewertet wird. Umgekehrt bedeutet ein steigender Wechselkurs bei einer Mengennotierung, dass die heimische Währung eine Aufwertung erfährt.

Am Devisenmarkt werden Fremdwährungen getauscht. Findet der Devisentausch sofort statt, legen die Händler den Kassakurs zugrunde. Soll der Tausch erst in der Zukunft erfolgen, wie bei einem Devisentermingeschäft, findet der Terminkurs Anwendung.

Die realen Währungskurse sind Kennzahlen, die etwas über Preisentwicklung zweier Volkswirtschaften aussagen. Dazu erstellen die Wirtschaftsexperten möglichst ähnliche Warenkörbe aus zwei Ländern, deren Werte über einen längeren Zeitraum miteinander verglichen werden. Die realen Wechselkurse werden dabei aus den - um das jeweilige Preisniveau der untersuchten Länder bereinigten - nominalen Wechselkursen ermittelt.

 

Die Umsätze finden online statt

Eine Devisenbörse gehört zu den Wertpapierbörsen eines Landes. Weil der Devisen Handel hauptsächlich online abgewickelt wird, wurden die Devisenbörsen in den USA und in der Schweiz ganz geschlossen. In Deutschland besteht nur noch die bedeutungslos gewordene Devisenbörse in Frankfurt am Main, über die noch ein geringer Teil des Devisenhandels läuft. Den Großteil der Transaktionen erledigen die Marktteilnehmer rund um die Uhr online. Dabei beobachten die Händler die Kursentwicklungen, um schnell auf Veränderungen zu reagieren. Sensible Zeiten für Kursschwankungen sind die Handelszeiten, an denen die europäischen Märkte (London Session) und der amerikanische Markt (New York Session) besonders aktiv sind. Auch Wahlen, politische Neuigkeiten oder die Veröffentlichung der aktuellen Zahlen der amerikanischen Handelsbilanz sorgen für Veränderungen der weltweiten Fremdwährungskurse.

 

So nehmen Privatpersonen am Devisenmarkt teil

Diese Möglichkeiten bestehen für private Trader am Fremdwährungsmarkt:

  • Privatpersonen nehmen auf verschieden Arten am Devisenmarkt teil:
  • durch Überweisungen von Fremdwährungen ins Ausland
  • durch das Führen eines Fremdwährungskontos
  • durch den Handel mit Wertpapieren in einer anderen Währung als Euro
  • durch Forex Trading über einen Broker

Fremdwährungsgeschäfte sind für Privatpersonen häufig mit Kosten und besonderen Risiken verbunden. Eine SEPA-Überweisung in eines der mehr als 30 Teilnehmerländer darf nicht mehr kosten als eine Inlandsüberweisung. Alle anderen Auslandsüberweisungen sind zum Teil mit hohen Gebühren verbunden, die entweder der Aufraggeber oder der Empfänger alleine oder beide Beteiligten je zur Hälfte tragen. Durch Kursschwankungen kann das Guthaben auf einem Fremdwährungskonto an Wert verlieren.

 

 

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